Besser machen! Das Upcyclingprojekt für Jugendliche

Unter dem Motto „Besser machen!“ rufen LizzyNet und das jfc, eine Fachstelle für Kinder-und Jugendmedienarbeit,bundesweit Schulen (ab Klasse 7), Bildungs-und Jugendeinrichtungen auf, sich intensiv und kreativ mitden Themen Konsum, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung besondersim Hinblick auf langlebige Konsumgüter zu beschäftigen.In eigenen Upcycling-Projekten, Repair-
Cafés oder Tauschbörsensoll das dann umgesetzt werden.
Upcyclingprodukte aus Straßenreinigungsbekleidung des Recyclinghofs Kassel© www.lizzynet.de, lizzynet

In Deutschland wird viel zu wenig von dem, was eigentlich noch brauchbar wäre, weiter- und wiederverwendet: Verpackungen, Elektronik, Kleidung, Möbel und andere Gebrauchsgüter landen auf der Mülldeponie und /oder werden verbrannt. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2014 pro Einwohner_in durchschnittlich 462 Kilogramm Abfälle eingesammelt! Europa gehört mit einem Material-Fußabdruck von 21 Tonnen pro Person und Jahr zu den Kontinenten mit dem weltweit höchsten Ressourcenverbrauch (European-Environment-Bureau, 2014). Kein Wunder, dass wir reichen Industrienationen als "Wegwerfgesellschaft" bezeichnet werden. Das Warenangebot an Elektronik, Kleidung etc. ist riesig und ändert sich ständig und Billigketten rufen geradezu dazu auf, mehr zu kaufen als man benötigt ("drei kaufen, zwei bezahlen"). Unsere Wegwerfmentalität belastet unsere Umwelt in hohem Maße, denn unsere Ressourcen sind begrenzt und die Verwertung von Rohstoffen beBausteine des Projektes sind virtuelle und reale Betriebsbesichtigungen und Werkstattgespräche in Upcycling-Unternehmen und Abfallwirtschaftsbetrieben, Upcycling-Workshops mit dem mobilen FabLab des jfc-Medienzentrums und zwei bundesweite Upcycling-Wettbewerbe, in denen ihr eure Ideen für eine nachhaltige Wirtschaftsweise einbringen könnt.nötigt einen hohen technischen und finanziellen Aufwand.